Wo kann ich eine schwere Nebenwirkung oder einen Impfschaden melden?

Die Meldung von schweren Nebenwirkungen hilft bei der Verbesserung der Impfstoffsicherheit. So stehen den Behörden mehr Informationen zur Verfügung und sie sind, falls nötig, in der Lage, darauf zu reagieren. Prinzipiell kann bzw. sollte jeder eine schwere Nebenwirkung / Impfreaktion oder einen möglichen Impfschaden melden, auch Angehörige.

 

In Österreich ist das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) für die Meldungen zuständig. Die Meldung einer schweren Nebenwirkung kann schriftlich, per Mail oder über ein Online-Formular erfolgen.

 

Online-Formular (Stand 22.01.2018):

http://www.basg.gv.at/news-center/patientinnen/meldung-von-nebenwirkungen/

 

Sollten Sie aus Deutschland kommen und eine schwere Nebenwirkung nach einer Impfung melden wollen, so können Sie das beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) tun. Die Verfahren zur Impfschadensanerkennung laufen ausschließlich über die Versorgungsämter der Bundesländer.

 

Online-Formulare (Stand 22.01.2018):

http://www.pei.de/DE/arzneimittelsicherheit-vigilanz/meldeformulare-online-meldung/meldeformulare-arzneimittelsicherheit-node.html;jsessionid=161C94649C84D341315F598932F250E2.2_cid3

 

Meldung eines Verdachtsfalls einer Nebenwirkung (Stand 07.03.2018)

https://verbraucher-uaw.pei.de/fmi/webd/verbraucher_uaw

 

In der Schweiz läuft die Erfassung von Spontanmeldungen über Swissmedic.

 

Elektronisches Vigilance-Meldeportal (Stand 22.01.2018):
https://www.swissmedic.ch/swissmedic/de/home/humanarzneimittel/marktueberwachung/pharmacovigilance/electronic-vigilance-reporting.html

 

Formulare zur schriftlichen Meldung (Stand 22.01.2018):
https://www.swissmedic.ch/swissmedic/de/home/humanarzneimittel/marktueberwachung/pharmacovigilance/formulare.html

 

Anleitungen zur Meldung (Stand 22.01.2018):
https://www.swissmedic.ch/swissmedic/de/home/humanarzneimittel/marktueberwachung/pharmacovigilance/anleitungen-und-merkblaetter.html