Wer wir sind...


Stefanie, 28 Jahre aus Wien

Mein Hauptgrund mich intensiver mit Impfstoffen und den dazugehörigen Krankheiten zu beschäftigen war meine Schwangerschaft und die Geburt meiner kleinen Tochter. Die Verantwortung für so ein kleines Wesen zu übernehmen ist fordernd und bei diversen Themen auch überfordernd. Junge Eltern sind einer Flut an Informationen ausgesetzt und es ist schwer die Glaubwürdigkeit und Seriosität zu beurteilen, vor allem, wenn einem das Thema völlig neu ist. Mehr lesen

 

 


Dennis, 26 Jahre aus Bremen

Meine ersten (näheren) Diskussionen zum Thema "Impfen" erlebte ich vor einigen Jahren über Socialmedia. Zu dem Zeitpunkt war mir die "Impfgegnergesellschaft" zwar bekannt, ich habe die Bewegung aber eher als ein US-amerikanisches Phänomen betrachtet. Ich halte Kritik und Skeptizismus auch von Laien für wichtig, insbesondere, da uns Wissenschaftlern manchmal das Bauchgefühl fehlt. Deshalb ist es umso wichtiger "Fake-News" im Kern anzugehen, damit Diskussionen weiterhin faktenorientiert geführt werden können und Ängste nicht aufgrund falscher Informationen geschürt werden.

Die Bekämpfung von Krankheiten betrifft uns alle, weshalb ich mich aktiv für Aufklärung in diesem Bereich einsetze.


Nathalie, 34 Jahre aus Berlin

Ich habe mich während meiner ersten Schwangerschaft zum ersten Mal mit dem Thema Impfungen beschäftigt. Vorher habe ich mir nie Gedanken dazu gemacht. Ich habe mich einfach impfen lassen, wenn mal bei einem Arztbesuch erwähnt wurde, dass mal wieder eine Auffrischung nötig wäre und sonst absolut nicht an dieses Thema gedacht. Mehr lesen


Viola, aus Köln

Ich komme aus einer sehr alternativen Familie: meine Mutter und mein Vater waren Spät-68er. Impfen, nein danke. Zucker, nein danke. Sonst vieles, auch nein danke. Ich bin also sehr “öko-mäßig" aufgewachsen. Meine Mama hat mir gesagt, dass sie Impfungen für Schwachsinn halte und die oft mehr schaden als nutzen. So habe ich das auch übernommen und mich nie wieder gefragt, ob das stimmt oder nicht. Mehr lesen


Anika, 39 Jahre aus Nordrhein Westfalen

Als mein erstes Kind geboren wurde, sagte der Kinderarzt "impfen ist gut", gab ein paar Erklärungen und mir war klar - ich werde mein Kind impfen lassen.

Dann kam ich in eine Impfgegnergruppe eines sozialen Netzwerks und plötzlich war ich mir sehr sehr unsicher (weil man nur negatives liest) und nach drei Monaten war mir klar, dass ich mein Kind nie wieder impfen lasse. Eine Kollegin von mir meinte, dass ich mich besser informieren sollte und alles genau lesen sollte, also stellte ich in der Impfgegnergruppe Fragen. Je mehr ich fragte, umso genervter wurden die Personen dort und schließlich warfen sie mich aus der Gruppe. Ich habe mich dann hingesetzt und alles "kritisch" betrachtet und kam in eine Pro und Contra-Gruppe, wo meine Fragen gründlich beantwortet wurden. Meine beiden Kinder und ich sind nun komplett durchgeimpft und lassen regelmäßig Auffrischungsimpfungen durchführen.

 

Anika


Lisa, 27 Jahre aus Niedersachsen

2013 wurde ich mit meinem ersten Sohn schwanger. Impfen war für mich bis dahin kein Thema. Es wurde in meiner Familie nach Plan geimpft, darüber gab es keine Diskussion. Mir war auch gar nicht so recht bewusst, dass man sich auch gegen Impfungen entscheiden konnte. Mehr lesen


Udo, 64 Jahre aus Essen

Ich gehöre zu einer Generation, die sich noch daran erinnern kann, als Impfungen – besonders gegen Polio und Masern – mit ungeheurer Erleichterung begrüßt wurden. Masern- und Poliofälle waren uns als Kinder nichts Unbekanntes. Mehr lesen